Geschichte

Entstehung und geschichtliche Entwicklung

Die heutige Pfarre St. Mariae Himmelfahrt in Mariaweiler geht geschichtlich zurück auf das Kloster Nazareth, das seit dem 14. Jahrhundert zum Kloster Schwarzenbroich gehörte. Die Gründung der eigentlichen Pfarre erfolgte kurz nach Entstehung des Bistums Aachen im Jahre 1802.

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ehemals Klostergasse - heute Indestrasse

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Klostergasse mit Klostermauer

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Unsere Kirche erbaut 1878

Die Pfarrkirche

Die mitten im Dorf gelegene Pfarrkirche St. Mariae Himmelfahrt ist mit weniger als 200 Sitzplätzen die kleinste Kirche der Gemeinschaft der Gemeinden in Düren-Nord. Das rund 135 Jahre alte Bauwerk, das auf den Fundamenten der frühere Klosterkirche steht, ist in den 1990er Jahren aufwendig restauriert worden. Hierbei wurde Wert darauf gelegt, den Kircheninnenraum möglichst originalgetreu dem ursprünglichen Zustand der vorletzten Jahrhundertwende anzupassen.

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Innenraumansicht unserer Kirche von 1878

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Innenraumansicht unserer Kirche von 1878

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Innenraumansicht unserer Kirche von 1878

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Unsere Kirche heute

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Unsere Kirche heute

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Unsere Kirche heute

Hier eine Information zu unserer Kirche

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alte Orgel

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Unsere neue Orgel

Hier eine gestalterische Information zu der Orgel

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Unsere neue Orgel

Hier eine technische Information zu der Orgel

Kunsthistorisch sind insbesondere die mehr als 500 Jahre alte Holzpieta, die noch aus dem Kloster Nazareth stammt und die ebenfalls hölzerne Skulpturengruppe der Heiligen Familie bedeutsam. 401

Holzpieta aus dem alten Kloster

Hier eine Information zu der Holzpieta

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Skulptur der Heiligen Familie

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Unsere Monstranz

Hier eine Information zu der Monstranz

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Unser Altar

Hier eine Information zu dem Altar

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Unser Tabernakel

Hier eine Information zu dem Tabernakel

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Unser Taufstein

Hier eine Information zu dem Taufstein

Bemerkenswert sind auch die 5 großen Kirchenfenster im Altarraum aus den 1950er Jahren.

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3 der 5 Fenster

Hier eine Information zu den Fenstern im Chorraum

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Unser Anne Frank Fenster im Kirchturm

Hier eine Information zu dem Anne Frank Fenster im Kirchturm

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Unsere Glocken

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Unsere Glocken

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Unsere alte nicht mehr betriebene Kirchturmuhr

Unsere Bilder im Chorgestühl

Hier eine Information zu dem Bildern im Chorgestühl

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Pfarrleben heute

Trotz des auf allen Ebenen der Gesellschaft zu beobachtenden Rückzugs in die Individualität, prägen in Mariaweiler auch heute noch zahlreiche Initiativen und Gruppierungen, die fast ausschließlich von engagierten Laien angeboten werden, das Pfarrleben. Von nicht unerheblichem Vorteil ist in vielen Fällen das moderne, erst 1984 fertig gestellte Pfarrheim, das kirchlichen Aktivitäten Raum und Heimat bietet.

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Erschließung des ehemaligen Klostergeländes

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Erste Baumaßnahmen auf dem ehemaligen Klostergelände am Pfarrhaus

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Unser Pfarr- und Jugendheim, das Zentrum unseres Gemeindelebens außerhalb der Messfeiern

Dieses nutzt auch der St. Mariae Kirchenchor seit vielen Jahren als Probelokal. In dieser ältesten Gruppierung der Pfarre, deren Gründung bereits auf das Jahr 1875 zurück geht, sind bis heute rund 30 Sängerinnen und Sänger aktiv und bereichern ein ums andere Mal im Jahr auch die Gemeindemessen mit ihrem musikalischen Programm. 701

Der aktuelle Pfarrgemeinderat stellt für die laufende Wahlperiode 3 Schwerpunktthemen in den Mittelpunkt: dies sind die Themen Liturgie, Jugendarbeit und Feste und Feiern.

In den letzten Jahren hat sich in Mariaweiler ein Kreis engagierter Laien gegründet, die sich zum Ziel gesetzt haben, Gottesdienste und heilige Messen (mit-)zu gestalten. So konnte bislang auch sicher gestellt werden, dass 2 regelmäßige Gottesdienste am Sonntag und Mittwoch Morgen angeboten werden, hinzu kommen zahlreichen Sondergottesdienste zu speziellen Festzeiten (z.B. Fastenzeit, Mairenmonate etc.). Mit Freude zu beobachten ist auch, dass die Gottesdienste in Mariaweiler alles in allem noch zufrieden stellend besucht sind.

Einen Aufschwung hat in den letzten Jahren die Jugendarbeit in Mariaweiler erlebt. So werden wieder regelmäßig in den Sommerferien, 2012 auch erstmals in den Osterferien, Ferienspiele für Kinder angeboten. Hinzu kommt der mittlerweile etablierte Jungendtreff am Donnerstag, an dem mittlerweile rund 30 Kinder das Pfarrheim und die Umgebung unsicher machen.

Seit Jahrzehnten erfolgreicher Teil der Jugendarbeit ist die Meßdienergruppe. Glücklicherweise gab es hier nie Grund, über Nachwuchssorgen zu klagen und so versehen heute regelmäßig rund 19 Jungen und Mädchen ihren Dienst am Altar, sind aber auch außerhalb der Gottesdienste bei ihren wöchentlichen Treffen aktiv.

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Ein Highlight im Gemeindeleben ist sicher das alle 2 Jahre stattfindende Pfarrfest. Unter Einbindung vieler Ortsvereine gibt es dann rund um das Pfarrheim ein Wochenende lang Spiel, Spaß, Unterhaltung und natürlich ein vielfältiges kulinarisches Angebot.

Mittlerweile wachsender Beliebtheit erfreuen sich auch die zu bestimmten Anlässen im Jahr durchgeführten Gemeinschaften nach den Sonntagsgottesdiensten. So wird beispielsweise an hohen Feiertagen (insbesondere nach der Osternacht, aber auch nach den Adventgottesdiensten) Wein und Kaffee, Brot und Gebäck angeboten und eingeladen, noch ein wenig in der Kirche zu verweilen, um über Gott und die Welt zu reden.

Getragen von einigen engagierten Damen wird seit vielen Jahren auch die Mariaweiler Pfarrcaritas. Diese unterhält einen regelmäßigen Besuchsdienst anlässlich von runden Geburtstagen älterer Mitbürger des Dorfes, ist aber auch Ansprechpartner für Menschen und Familien in Not.

Bleiben noch die vielfältigen geselligen Aktivitäten, die in unserer Gemeinde stattfinden. Beliebt ist das einmal monatlich stattfindende Pfarrcafe, das nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch Raum für ausgiebiges Klönen bietet. Die mehrfach im Jahr stattfindenden Ausflüge runden das Angebot des Pfarrcafe-Teams ab.

Natürlich sind auch in der Pfarre Mariaweiler die Sorgen über die weitere Entwicklung von Kirche in unserer Gesellschaft deutlich zu spüren. Trotzdem sind es viele Menschen, die täglich in unserer Pfarre lebendige Gemeinde bilden, und es gibt keinen Grund, dieses zentrale Ziel nicht auch in Zukunft immer wieder erreichen zu können.

Für die Gestaltung dieser Seite möchte ich mich bei den Personen bedanken, die mir freundlicherweise Inforamtionen und Bilder zur Verfügung gestellt haben. Besonders zu erwähnen sind hierbei Frau Monika Kohlhaas und Herr Leonard Brück.